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Sedo - Domains kaufen und verkaufen das Projekt mambers.com steht zum Verkauf Besucherstatistiken von mambers.com etracker® Web-Controlling statt Logfile-Analyse
Old 12.10.2004, 20:25   #1 (permalink)
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Talking Kommerz ist böse

Tja die böse Kommerzialisierung zieht ihre Kreise, da dachte man Mambo wär frei von jedem Kapitalistischen Grundgedanken bis man plötzlich an Euro oder Dollarzeichen gerät.

Alle sind böse, zerstören die heile Welt, wollen einem ganz Intim in die Hosentasche greifen. So ein Mist man merkt man ist abhängig, fast schon süchtig - man will aber man will nix für zahlen. Wär ja noch schöner, dachte man OpenSource ist der letzte Zufluchtsort für Kapitalistisch geplagte Geizhälse.

Die Geschichte mag vielleicht recht ironisch rüberkommen ist sie aber nicht, vielmehr spiegelt sich darin so mancher Gedanke einer Open Source User wieder. Es geht um Mambo und um die kommerziellen Komponenten - und um die Meckerfritzen die Mambo schon Tod sehen.

Die Meckerfritzen teilen sich dabei in zwei Lager auf...
1. Lager: Die Sozialisten, alles muss kostenlos bleiben. Mambo ist kostenlos, also sollen die "Addons" auch kostenfrei bleiben. Jeder der Versucht aus Mambo Profit herauszuschlagen ist ein böser Kapitalist.
2. Lager: Die Pessimisten. Die sehen das einige Versuchen mit Mambo ihr Geld zu verdienen und meinen morgen denkt die ganze Mambowelt nur noch an Geld - daher ist Mambo dann auch tod.

Nun ich persönlich würde jedem Raten seine Komponenten kommerziell zu vertreiben wenn sie einen gewissen Professionellen Standard erfüllen (Interface, Funktionsvielfalt, Bedienung, Dokumentation). Der Zeitaufwand für solche Komponenten ist weit aus höher, also ist es legitim für die erbrachte Leistung auch Geld zu beziehen.
Ja ich hör schon jetzt kommt die Story wieder mit "Ja aber als die Komponente noch nicht kommerziell war haben wir den Programmierer mit Ideen und Bugreports gefüttert". Schon mal dran gedacht das ein Bugreport oder eine Idee noch lange kein Quellcode in die Welt setzt? Eine Idee steht nun mal schnell im Raum die Durchführung kostet Zeit.

Der Kommerzielle Weg ist für den Programmierer aber mit Risikien behaftet, im Gegensatz zur GNU/GPL ist der Programmierer für Schäden haftbar den seine Software anrichtet oder auslöst. Also ganz so einfach ist es nun doch nicht.

Was gibts noch was den "geplegten" Mambouser so zur Wut bringt? Neid, neid auf eine kommerzielle Komponente die eben ein Quentchen mehr bringt als die freien Komponenten. Features die eine Privatman meist nie ausnutzt und meist auch nicht brauchen würde.
Wer eine kommerzielle Seite betreibt, der wird das Geld auch übrig haben für eine Komponente die meist besser Dokumentiert ist, einfacher zu bedienen ist und das Interface auch etwas besser aussieht.

Was ich zum Beispiel weniger Witzig finde, ist wenn User Arthur Profitgeilheit vorwerfen weil er eine neue Umfrage gestartet hat. Da werden unkenrufe laut, das Arthur nur wissen will wieviele gewillt sind "Addons" zu kaufen und wie hoch die Preisspanne ist. Nur die Umfrage zu Ende gelesen hat davon keiner - da wird sich ehr an ein paar Fragen aufgegeilt.
Vor allem wenn das Stichwort Arthur oder Konze fällt - wieviele von den Zynikern ziehen den fleissig vom Downloadpool und übersehen dabei das Donationbutton?

Und was einige noch vorwerfen die sogenannte Profitgeilheit. Tjo ist jedem sein gutes Recht aus Mambo Profit rauszuschlagen, sei es nun der Webdesigner der seinen Kunden eine Mamboseite aufsetzt, dem Templatedesigner der gute Templates verkauft, dem Programmierer der Addons programmiert und verkauft.
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Old 12.10.2004, 20:51   #2 (permalink)
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Hallo,

nur mal kurz: es juckte mich auch schon in den Fingern, einen solchen Thread zu starten, nachdem ich auf mamboreport die Diskussion über HTMLArea Pro gelesen habe...

Gruß, ZorkHH

(ja, ich verdiene mit mambo Geld )
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Old 12.10.2004, 21:10   #3 (permalink)
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Thumbs up Re: Kommerz ist böse

@gisu,

richtig viel fällt mir nicht ein was ich noch ergänzen könnte, ich bin deiner Meinung! Irgendwie gibt es immer einen der den Bösen hinter der nächsten Ecke sieht.

Klar, Information kann man immer verschieden nutzen. Zum Guten und zum Schlechten. Ich für meinen Teil sehe erst mal die Dinge positiv und glaube an die hehren Absichten meinen Gegenübers. Damit gibt man zwar der Enttäuschung eine Chance, aber ansonsten gibt es keine Chance [pathetisch] Hoffnung[/pathetisch].
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Old 12.10.2004, 22:15   #4 (permalink)
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Default Re: Kommerz ist böse

Man kann ja niemanden etwas vorwerfen, wenn er Geld mit seinen Templates, Komponenten usw. verdient, weil er davon leben muss, nebei eine Lizenz für dieses Forum, die Kosten für Traffic und Webspace usw. irgendwie decken muss (ich versuche z.B. mit dem Verkauf von Templates meine Telefonrechnung zu kompensieren).
Deswegen bin auch ich mit euch einer Meinung. Viele kommerzielle Komponenten sind echt robust programmiert und anwendbar, sofern sie nötig sind. Wohin das Ganze hinführt bleibt natürlich abzuwarten. Ich denke es wird auf keinen Fall zu einem radikalen Umbruch in der Community führen, da die Anzahl der Open Source Projekte für Mambo im Vergleich zu den kommerziellen Addons mindestens doppelt so hoch ist und stetig zunimmt.
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Old 12.10.2004, 22:28   #5 (permalink)
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@gisu

Da ich eher auf Farben stehe >> ich kann mit deiner Schwarz-Weiß-Malerei herzlich wenig anfangen.

Ich weiß nun nicht, wo du überall liest und mitdiskutierst? - Ich habe einiges, was zur Thematik an sich passen könnte, auf mamboreport.de gelesen und teils kommentiert >> Nur: von Profitgeilheit, Kapitalisten u.dgl.m. ist mir nichts erinnerlich.

Abschließende Frage: Wieviel bist du bereit für ein Mambo 4.6 zu zahlen?
Was den von dir genannten CMT-Entwicklern zusteht, sollte doch einem Core-Team schon lange zustehen ... oder wolltest du die von dir protegierte Kommerzialisierung etwa nicht konsequent zu Ende denken und führen?!

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Old 12.10.2004, 23:53   #6 (permalink)
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Quote:
Abschließende Frage: Wieviel bist du bereit für ein Mambo 4.6 zu zahlen?
Wenn ich meine derzeitigen PayPal Auszüge ansehe komme ich mittlerweile auf knapp 220€ an Spenden, die von mir zu Mamboserver geflossen sind.
Nur sagen wir es mal andersrum, wenn Mambo wieder kommerziell werden würde, sprich ein Zahlzwang herrscht würde ich erst mal vergleichen ob es in der Preisklasse dann nicht eben vergleichbare oder eben bessere CMS gibt.
Da du eine Zahl wissen wolltest sag ich jetzt mal 500€ für eine kleine Lizenz.

Nur ging es ja nicht um Mambo ansich sondern um dessen "Addons" mit dem einige sich entweder was dazu verdienen wollen oder eben sich eine berufliche Zukunft drauf aufbauen wollen.
Das was einigen ja ein Dorn im Auge ist.

Insofern hab ich nicht mit der Schwarz Weiß Malerei angefangen, für mich kann kommerzielle Software neben freier Software existieren besser noch sie können sich hervorragend ergänzen.

P.S.: Deine Kommentare bei Mamboreport sprechen Bände und viel Spaß mit Typo3.
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Old 12.10.2004, 23:56   #7 (permalink)
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@gisu

Gib´s doch zu dir ist langweilig
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Old 13.10.2004, 01:12   #8 (permalink)
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Originally Posted by gisu
P.S.: Deine Kommentare bei Mamboreport sprechen Bände und viel Spaß mit Typo3.
Danke für die Wünsche.
Spaß werd' ich zweifelsohne haben - einfach, weil mir eigenes (Nach)-denken noch Spaß macht.

Apropos Bände >> ausgerechnet heute bekam ich das Buch TYPO3 - Enterprise Content Management (Altmann, Fritz, Hinderink / erschienen bei open source PRESS / 09.2004) geschenkt.
Auch wenn ich die €44,90 nicht gelöhnt habe, sollte dieser Wert doch Mehrwert schaffen ...

mfG dot°NETt
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Old 13.10.2004, 11:37   #9 (permalink)
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Default Re: Kommerz ist böse

@dot°NETt

auch wenn ich als unkritischer Mitläufertexter bei meinen Vorsätzen auf mamboreport.de nicht geblieben bin, was ich aber nicht als besonders schlimm ansehe , übrigens auch meinen Kommentar, denn es war der 1., der eine andere Meinung vertrat (doch nicht so unkritisch? Oder evtl. deshalb unkritisch, weil von mir nicht die Sache kritisch gesehen wird, sondern nur die Reaktion darauf?), so bin ich doch der Meinung, dass nichts so heiss verschlungen wird, wie es gekocht wird.

@alle
Ich halte mich für selbstkritisch genug, zu wissen, dass ich nicht immer richtig liege, aber das auch gar nicht muss .
Eine Diskussion lebt von verschiedenen Standpunkten, ohne diese wäre sie gar nicht existent. Nur mal so nebenbei bemerkt.
Ich bin ein Mitglied dieser Community und werde es auch bleiben, getreu dem Motto: Ich supporte und arbeite für die Community aus Spass, solange ich Spass habe.
Wenn jemand kommerziell mit Mambo arbeitet und Geld damit verdient, gönne ich es ihm. Wenn man das verwirklichen kann, ist das doch nur eine Bereicherung für die Community. Nur so macht Mambo Spass, weil es kontinuierlich (immer professioneller) weitergeht, wie eben auch bisher schon...

Gruss, Uli
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Old 13.10.2004, 13:35   #10 (permalink)
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Thomas - USActive's Avatar
 
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Default Re: Kommerz ist böse

Howdy,

also auch ich verstehe nicht warum einige Leute der Meinung sind alles muß Gratis sein. Auf der einen Seite wird mit Photo Shop, Dreamweaver usw. gearbeitet, auf der anderen Seite sollen alle Mambo-Erweiterungen kostenlos zur Verfügung stehen. Soweit ich weiß nehmen auch Adobe, Macromedia & Co echtes Geld für ihre Produkte. Und ich nehme mal an, jeder Anwender hat diese auch ehrlich erworben, oder?
Worüber man sich allenfalls trefflich streiten kann, sind die Preise die für einige Erweiterungen verlangt werden. Wenn ich für Advance-SEF € 40,- hinlegen soll, find ich das ganz schön fett. Also kaufe ich es nicht. Bei € 15,- würde ich nicht lange zögern meine Börse zu zücken.
Und so ließe sich die Liste der Komponenten usw., die zu teuer angeboten werden wohl leicht erweitern.
Nur, der Anbieter legt nun mal den Preis fest, und das ist sein gutes Recht. Ist er zu teuer, wird er auch nur wenig verkaufen können...
Mir ist bewusst nur eine Erweiterung bekannt, die meiner Meinung ein angemessenes Preis/Leistungsverhältniss hat – Ligamanager zu € 58,- . Nein, ich habe das Teil nicht. Ich sehe nur was Ligamanager leisten kann. Vom Leistungsumfang (nicht von der Thematik) ist es wohl am ehesten mit Hot Property zu vergleichen. Das kostet aber gleich $ 119.

Bitte schlagt mich jetzt nicht, ich will damit nicht sagen alles andere ist zu teuer. Ich kenne nur nicht alle kommerziellen Produkte und deren Preis.

Zum Schluß noch eine Bitte. Nicht immer Typo3 und Mambo in einen Topf werfen. Beide Systeme haben ganz eigene Zielgruppen.
Typo ist unheimlich komplex und erfordert einen hohen Einarbeitungsaufwand. Nicht umsonst werden die meisten Typo3 Projekte von Agenturen betreut. Allein die Dokumentation zu Typo Script umfasst ca. 1000(!) Seiten. Diese Angabe bezieht sich noch auf Vers. 3.5. Nur um Menus zu erstellen, muß man sich schon mit Typo Script befassen. Der Lohn des ganzen sind allerdings auch grenzenlose Gestaltungsmöglichkeiten.
Mit Mambo hingegen kommt man sehr schnell zu ansehnlichen Ergebnissen. Der Einarbeitungsaufwand hält sich in Grenzen, eine einmal aufgesetzte Seite lässt sich auch von normalen Anwendern leicht pflegen. Und wer tiefer in Mambo einsteigt bekommt auch Seiten hin, die nicht nach CMS aussehen.
__________________
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Thomas
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