Hi Arthur,
einige Anmerkungen zur Organisation. Um herausfinden zu können, wer alles kommen wird, würde ich vorschlagen, zunächst einen Agenda-Draft zu erarbeiten. Du kannst nach den Inhalten noch monatelang fragen. Dabei kommt wenig heraus. Sehen die Leute aber, was sie erwartet, dann werden sie schneller zu einer Entscheidung kommen können.
Ich würde mit den Leuten, die Du als Vortragende haben willst so früh wie möglich Kontakt aufnehmen, damit sich bald abzeichnet, was an Themen gemacht werden kann. Generell ist es nicht schlecht, sich an den Strukturen etablierter IT-Konferenzen zu orientieren (z.B.
JAX).
Ich gehe mal davon aus, daß es nicht nur technisch abgehen soll. Damit werden sich auch Einsteiger einfinden, vielleicht sogar Entscheidungsträger aus dem Mittelstand, denen erst mal erklärt werden muß, was dieses CMS von den anderen (vielleicht sogar teureren) Produkten unterscheidet. Wahrscheinlich brauchen die auch noch mal einige Grundlagen zum Thema CMS.
Ich würde versuchen Fallstudien aufzutreiben, die den kommerziellen Einsatz in verschiedensten Branchen aufzeigen. Zudem sollten sich zu den zu erwartenden Diskussionen gleich Dienstleister mit einfinden, die Anhand von konkreten Fragen Szenarien aufzeigen können. Soetwas überzeugt immer ganz gut. Als Hauptsponsoren sehe ich damit auch die Dienstleister, die Mambo hosten, customizen oder sogar speziell auf Kunden zugeschnittene Individualentwicklungen leisten.
Entsprechender Vorlauf bzgl. Marketing bei Multiplikatoren wie c't, Chip, ... werden vielleicht auch diese mit einem Stand locken, um den Zeitschriftenverkauf anzukurbeln. Die Aussicht, zum Zeitpunkt der Konferenz wieder eine CD mit der neusten Mambo-Version am Tresen verteilen zu können, wird die Bereitschaft weiter erhöhen.
Für die Entwicklergemeinde müssen sicher ein paar Vorträge zur neuen Mambo-Architektur, den zukünftigen Entwicklungsrichtlinien, Schnittstellen, usw. her. Wenn möglich, sollte der kommerzielle Einsatz die Vorträge leiten. Gerade hier zeigen die bisherigen Implementierungen die größten Schwächen.
Bleiben zum Schluß noch die Anwender. Hier wäre interessant zu erfahren, welche Erfahrungen man bisher mit der Installation, Anpassung, Erweiterbarkeit, Umsetzung von alltäglichen Fragestellungen, usw. gemacht hat. Desweiteren sollte es einen Überblick über die Erweiterungen und deren sinnvollen oder weniger sinnvollen Einsatz für verschiedenste Fragestellungen geben. Nach dem Motto: Ich will ein CMS, Mambo wird's werden, was brauche ich mindestens, was ist nett und was ist eigentlich nur Spielerei.
Wenn ich hier den kommerziellen Einsatz mit dazu nehme, müssen auch Informationen zu Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Sicherheit, Benutzerverwaltung, Mehrsprachigkeit, etc. her. Wie teste ich soetwas sinnvoll? Wovon hängt es ab?
Noch interessant: Welche Aufwände sind zu erwarten? Wie aufwendig ist die Wartung eines Mambo-Systems? Schulung der Mitarbeiter, etc.
Die Keynote muß natürlich vom Community-Leader, Chef-Entwickler und wenn möglich von einem Vertreter kommen, dessen Unternehmen das ganze mal angefangen hat. Soetwas stärkt den Zusammenhalt und bringt internationales Flair in die Sache. Borland ist hier ein gutes Beispiel. Deren CEO und Chef-Entwickler sind immer dabei. Meist auch noch die wichtigsten Buchautoren aus dem Hause. Egal wo die Konferenz auf der Welt stattfindet. Das zieht die Leute an.
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Ich könnte mich als Vortragenden anbieten. Habe soetwas schon bei Sun Microsystems gemacht und hätte zu folgenden Themen was zu erzählen:
* Fallstudie
http://cms.webetiser.com
* Einsatz in Klein- und Mittelständischen Unternehmen
* Mehrsprachigkeit (ohne Core-Unterstützung

)
* Sinnvolle Erweiterungen im kommerziellen Umfeld (Schwerpunkt IT-Branche)
* Erste Schritte: Vom Konzept bis zur Realisierung
Gruß Rainer