Mambo und Typo3 Ich bin jetzt ja schon ziemlich lange bei Mambo, das CMS ist ohne Zweifel erhaben vor allem wenn es drum geht eben schnell ans Erfolgserlebniss zu kommen. Man muss eben kein Profi sein und für die meisten Dinge reicht es aus.
Nach meiner eigenen Erfahrung können die meisten OCMS'e Mambo nicht das Wasser reichen auser einem das wäre Typo3, nur für eben jenes braucht man eine Engelsgeduld und es ist auch recht gierig was Serverpower angeht.
Gäbs Mambo nicht hätte ich mich damals mit Typo3 rumärgern müssen, nur nach einigen Mamboseiten hab ich schon oft ein Auge auf Typo3 geworfen. Als Mambouser muss man eben ab und an Kompromisse machen, das geht bei den Templates los und hört bei der Userverwaltung auf. Die kommende 4.5.3. ist für Templatedesigner fast schon ein Segen - wenn den später auch alle Components und Module die Templateengine auch nutzen.
Nun mein letztes Projekte brachte mich aber trotz aller Wehmut zu Typo3, eine anständige Userverwaltung musste her ohne diese hätte ich das Projekt eben knicken können (MAL ist nicht das gelbe vom Ei die 80$ die ich damals in die Komponente investiert habe sind so sinnlos wie ein Kropf). Hat man den Einstieg bei Typo3 geschafft geht es eigentlich sogar recht gut von der Hand und einige Arbeitsweisen die man in Typo3 macht würde ich gerne in Mambo sehen - man kann sogar sagen es macht Spaß.
Nein ich bin aber kein Typo3 Fan, nur hab ich mir wegen des letzten Projekts Typo genauer angesehen. Mambo selbst bleibt aber nicht stehen, die angesprochene 4.5.3. bringt ja einige Professionellere Features mit, wobei ich den Werdegang langsam zu langsam finde. Ich kann mir schon vorstellen, das so einige Mambo nutzen wollten, es aber nicht konnten weil es schon an der Userverwaltung gemangelt hat - also der Gang zu Typo3 - der Wunsch nach einer besseren Userverwaltung besteht ja schon seit längerem.
Warum spreche ich von langsam? Nun Mambo versucht mittlerweile mit vielen kleinen Schritten Richtung 5.0 zu laufen, nur finde ich die Zwischenschritte langsam Quälend.
Mir persönlich will es langsam nicht mehr in den Kopf, warum macht man nicht einfach einen Cut, sprich wir lassen die Zwischenschritte aus und fangen mit version 5.0 an und fügen dort alles ein was die Com sich schon seit langem wünscht? Würde man sich die Endlose Patcherei ersparen und könnte sich auch komplett aufs eigentliche Ziel konzentrieren - einfacher wirds mit den Zwischenschritten auch nicht werden.
Keine Ahnung obs schneller gehen würde, nur ist es mittlerweile so das mich die Warterei nun doch zu Typo3 gebracht hat - obwohl ich es nie nutzen wollte.
Die eigentliche Frage die sich mir stellt, will Mambo irgendwann so werden wie Typo3 - sprich will es aufsteigen in die Riege der Enterprise CMS'e. Typo3 will ja im Punkt Benutzerfreundlichkeit so werden wie Mambo. Was kommt nach der Userverwaltung? Eventuell ein Workflow und Versionierungmanagement?
Was mich in der Richtung freuen würde, wäre wenn es die Features von Typo3 mitnimmt, so das wir ein CMS hätten das die Wünsche von Anfängern und Profis gleichermasen erfüllt und dazu nicht den Serverhunger von Typo3 hätte - das ist in meinen Augen fast der einzige Punkt (neben der komplexen Bedienung) der gegen Typo3 spricht. Die Frage ist halt nur wann Mambo 5 rauskommt, an Ende 2005 glaube ich persönlich gar nicht vielleicht Mitte oder Ende 2006. |